Ohrmuschelkorrektur

Auffällige Formveränderungen der Ohrmuschel können sehr störend sein und besonders bei Kindern zu Hänseleien und Sticheleien führen. Am häufigsten sind abstehende Ohren („Segelohren“) der Grund für den Wunsch nach einer Korrektur, aber auch unsymmetrische, übergroße oder deformierte Ohrmuscheln können Auslöser für einen erheblichen Leidensdruck sein. Wenn Ihr Kind bereits unter seinen abstehenden Ohren leidet, und deswegen häufig gehänselt wird, empfehlen wir die Ohrmuschelkorrektur schon vor der Einschulung vornehmen zu lassen.

Vor dem Eingriff

Welches Vorgehen und welchen Zeitpunkt wir Ihnen oder Ihrem Kind empfehlen, hängt von dem Befund und natürlich von Ihren Wünschen ab. Grundlage unserer Empfehlung ist daher neben der sorgfältigen Erhebung Ihres Befundes das persönliche, ausführliche Beratungsgespräch, in dem wir Ihre Vorstellungen erfassen und Ihnen mögliche Lösungen und auch die damit verbundenen Risiken aufzeigen wollen.

Der Eingriff

Die Dauer des Eingriffs richtet sich nach dem Ausmaß der notwendigen Umformung, meistens zwischen 1-2 Stunden für beide Ohren. Der Eingriff wird in der Regel ambulant in örtlicher Betäubung durchgeführt, auf Wunsch auch mit Dämmerschlaf, bei Kindern unter 12 Jahren in Vollnarkose. Über einen Schnitt auf der Rückseite der Ohrmuschel oder im Ohrmuschelrand wird der Ohrknorpel freigelegt und so umgeformt, dass das Ohr wieder eine natürliche Form erhält. Falls erforderlich wird auch überschüssiger Knorpel entfernt. Am Ende der Operation wird die Form über einen speziellen Gazeröllchenverband gesichert, der für zwei Wochen belassen wir.

Nach dem Eingriff

Die Ohrmuscheln sind für etwa zwei Wochen leicht geschwollen und empfindlich. Während dieser Zeit sollten Sie Druck auf die Ohren vermeiden und starke körperliche Anstrengungen oder sportliche Aktivitäten vermeiden. Nach zwei Wochen werden die Fäden und der Gazeröllchenverband entfernt. Für weitere vier Wochen empfehlen wir, nachts noch ein Stirnband zum Schutz zu tragen.
Kurzinfo
OP Dauer:
ca. 1 -2 Stunden
Narkose:
lokale Betäubung oder Dämmerschlaf, ggf. Narkose bei Kindern
Klinikaufenthalt:
ambulant

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